Verweise zu "Graphische Präsentation von Daten"

Autor: B. Jacobs
last update: 13.9.2001


Psychologische Artikel

Dan Carr , George Mason University

Color Perception, the Importance of Gray and Residuals, on a Choropleth Map
Yu, Chong Ho und John T. Behrens , Arizona State University

The Alignment Framework for Data Visualization: Relationships Among Research Goals, Data Types, and Multivariate Visualization Techniques
Neben einer theoretischen Rahmenkonzeption, die unter anderem das Graphikformat, die Fragestellung an die Graphik und den Datentyp betrifft, werden Studien von Wickens kritisiert und anhand vornehmlich mehrdimensionale Daten in Form eines Experimentes nachgewiesen, daß es bestimmte Fragestellungen ('Entdecken von Outliner' und 'Examine a relationship') gibt, bei denen 3 dimensionale Graphiken (3 D spin plot und 3 D mesh surface plot) zweidimensionalen Graphiken (a set of 2 dimension scatterplots portraying 3 Variables in a pairwise manner) überlegen sind. (Hinweis: Die dritte Dimension hat hier eine datenrelevante Bedeutung).
Der Artikel basiert im wesentlichen auf Yu, Chong-ho 's Dissertation: The interaction of research goal, data type, and graphical format in multivariate visualization (Diese Dissertation ist auf einzelne PDF-Dateien aufgeteilt)
William S. Cleveland, AT&T Bell Laboratories

A Model for Studying Display Methods of Statistical Graphics (Postscript 1993)
Ein wichtiger theoretischer Artikel, der verschiedene Prozesse und Aufgabenstellungen beim Interpretieren einer Graphik unterscheidet und dabei Ergebnisse der Vision- und Graphforschung zur Begründung heranzieht. Zugleich werden einige theoretisch und empirisch fundierte Vorschläge zur Graphkonstruktion gegeben, etwa zum Nutzen eines Gitternetzes, den Symbolen in einem Scatterplot, dem Verhältnis zwischen x- und y-Achsenlänge bei der Darstellung von Verläufen.
Trellis Graphics, Softwareprojekt zur Darstellung komplexer Graphiken)
Good Graphs for Better Business (Konkrete Beispiele zur Verbesserung der Präsentation)
Barry A. Hollander, University of Georgia

Unintended Effect: Persuasion by the Graphic Presentation of Public Opinion Poll Results
ABSTRACT:Newspaper information graphics motivate and inform readers, but one potential unintended effect is persuasion through the graphic presentation of public opinion poll results. An experiment shows that for less educated readers, a poll can result in influence by the majority on issues of low relevance. Analysis suggests less educated readers use graphics as a mental shortcut, with the graphic making more prominent the majority opinion.
Bernhard Jacobs, Universität des Saarlandes
Experimental Analyses of the Graphical Presentation of Data in Line Graphs and Bar Charts in Superposition and Juxtaposition
Brief Notes: Einige Begründungen zu Guidelines for presenting quantitative data in HFES publications.
In German: Tabelle oder Graphik - Was ist besser ?
Ob sich Tabelle oder Graphik eher zur Präsentation von Daten eignen, hängt im wesentlichen von der gewünschten Information ab, die man der Präsentation entnehmen will. Im Mittelpunkt der Arbeit steht eine nähere Analyse der Interaktion zwischen Fragestellung und Präsentationsform im Hinblick auf die Genauigkeit und Schnelligkeit der Informationsentnahme. Unter Hinzuziehung empirischer Arbeiten werden die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile der Präsentationen belegt und diskutiert.
In German: Graphische Präsentation von Ergebnissen aus mehrfaktoriellen Versuchsplänen
Für die Präsentation von Ergebnissen (Zellenmittelwerten) aus mehrfaktoriellen Versuchsplänen wird das superpositionierte Liniendiagramm vorgeschlagen, weil es im Durchschnitt über viele Fragestellungen die beste Wahrnehmung verspricht. Es werden Vorschläge über etliche Gestaltungsmerkmale, etwa die Anordnung der unabhängigen Variablen und die Konzeption der Linien gegeben. Aufbauend auf Bertin wird der Linienfarbe eine wichtige Bedeutung für die Kennzeichnung der Variablen gegeben und darüber nachgedacht, wie eine Linie die Kombination aus 2 Faktoren darstellen könnte.
Stefan Lewandowsky, University of Western Australia
bietet unter seiner Page Recent Papers den Artikel Visual Detection of Clusters in Statistical Maps im Winword 6.0 Format an, den er zusammen mit J. T. Behrens geschrieben hat. Dies ist ein Überblicksartikel über etliche Experimente, bei denen die Frage im Mittelpunkt stand, welche Präsentation (Choropleth map, density map oder symbol maps), in welcher Ausführung (z.B. monocrom, farbig, welche Farben usw.) für Clusterdetection am günstigsten ist. Derartige Fragen ergeben sich zum Beispiel, wenn man mit Hilfe einer Karte aus der gesamten BRD das geographische Gebiet mit den höchsten Lungenkrebserkrankungen entdecken soll.
Ellen Levy, Jeff Zacks, Barbara Tversky and Diane Schiano, Standford University and Interval Research, Palo Alto

Gratuitous Graphics? Putting Preferences in Perspective (auch erreichbar unter chi96/proceedings)
3 Studien zu Präferenzen graphischer Präsentationen von Daten. Insbesondere geht es um die Frage, für welche Szenarios bzw. Zwecke (z.B. zum Selbststudium, für Kommunikationszwecke, zum Erkennen von Details oder Trends ) Studenten welchen Graphtyp (z.B. Liniendiagramm, Säulendiagramm) in welcher medialen Ausgestaltung (z.B. einfach bzw. zweidimensional oder dreidimensional) favorisieren. Als ein bedeutsames und konsistentes Ergebnis stellte sich heraus, daß die Probanden fuer eine eigene Analysen zweidimensionale Graphiken dreidimensionalen Graphiken vorziehen. Sollen Graphiken hingegen anderen präsentiert werden, dann präferieren die Probanden als dreidimensionale Graphiken.
Elliott Parker

A CONTENT ANALYSIS OF QUANTITATIVE GRAPHICS IN THREE U.S. NEWSPAPERS
Aus dem Abstract: This content analysis studies an empirical test of the efficiency of quantitative graphics at displaying information in three national U.S. newspapers. The results were compared between and within the newspapers to determine trends in the content of quantitative graphics over the past decade.
Darüberhinaus: Sehr umfangreiches Conference Papier, Ausführliche theoretische Diskussion mit den Thesen von Tufte, ziemlich ausführlicher Literaturüberblick mit Beprechung und Stellungnahme, dezidierte Hypothesen und empirische Auswertung.
Linda W. Pickle and Douglas J. Herrmann

The Process of Reading Statistical Maps: The Effect of Color
As part of the design process for a national mortality atlas at the National Center for Health Statistics, we are conducting research into how best to design statistical maps that will fairly represent the underlying patterns in the data. To this end, we have developed a cognitive model for map reading that we hope will help focus the map designer's attention on the visual elements that are most critical to successful map reading (Herrmann 1993). We will use this model as the basis for illustrating when the use of color can enhance the design of a statistical map. This article will focus on the design of a classed choropleth map (also called a categorized shaded area map) of death rates, but the concepts can be applied to maps of other statistics or to symbol or line maps as well.
John B. Smelcer and Erran Carmel, The American University Washington, DC

The Effectiveness of Different Representations for Managerial Problem Solving: Comparing Tables and Maps
Dies ist ein sowohl theoretisch wie empirisch wichtiger Artikel. Die Verwendung von Landkarten erweist sich dann als nützlich, wenn Landkarten gegenüber Tabellen eine schnellere Orientierung versprechen und so anstehende Problemstellungen mit der geeigneten Präsentation eher gelöst werden können. Die Autoren untersuchten diese grundlegende Frage in Rahmen eines mehrfaktoriellen Versuchsplans: Dabei wurden 3 unterschiedliche Fragestellungen mit beiden Präsentationsformen in 3 verschiedenen Schwierigkeitsstufen analysiert. Bei 2 Problemstellungen (geographische Bereiche nach bestimmten Kriterien zusammen zu fassen, die kürzeste Wegstrecke über mehrere Orte zu ermitteln) ergaben sich klare Vorteile für die Landkarte, die sich vornehmlich mit wachsender Schwierigkeit herauskristallisierten. Dieser deutliche Interaktionseffekt zwischen Präsentationsform und Aufgabenschwierigkeit (-komplexität) zugunsten der Map erinnert mich an meine eigenen Forschungen zum Vergleich zwischen Tabelle und Säulendiagramm, wo sich ebenfalls eine klare Wechselwirkung zwischen Präsentationsform und Aufgabenkomplexität zugunsten des Säulendiagramms ergab (siehe 1. und 2.) Bei der dritten Fragestellung mußten aus mehreren Regionen diejenigen Regionen herausgesucht werden, die bestimmte Merkmale (z.B. Flugplatz, Golfplatz) beinhalten. Bei dieser Aufgabenstellung schnitt die Tabelle geringfügig günstiger ab als die Map. Abschließend versuchen die Autoren die Befunde theoretisch zu erklären. Sie kommen zu dem Ergebnis, daß die Anzahl der Lösungszwischenschritte bei der Tabelle mit wachsender Schwierigkeit ernorm zunimmt, während die Aufgaben bei einer Landkarte durch visuelle Heuristiken gelöst werden.
M. Petre, A. F. Blackwell and T. R. G. Green Cognitive Questions in Software Visualisation
 
Michael Schiff, Position Paper: Designing Graphic Presentations Based on a Theory of Understanding
University of California, Berkeley (1995, im Netz 1997)

 

 
 
 

Engberg,J.M & Wallace, F.L. Information Extraction from Different Data Representation Forms on a CRT: Charts and Tables

Smith, S. Tractinsky, N. & Meyer, J. Jones, R.W,Warner, J.W. & Fankhauser, S.G., University of Melbourne
Investigating Student Understanding of Graphs
This paper describes the research methodology and results of a computerised empirical investigation into the viewing order by which a reader chooses to view the different components of a graph, and also the measurement of the amount of time a reader studies each of these components.
Es werden Graphen vorgegeben, deren einzelne Bestandteile (z.B. Titel, x-Achse, Legende) durch Buttons verdeckt sind. Klickt die Vp auf das entsprechende Button, so wird dieser Bereich sichtbar. Auf der Basis dieser Methode wird dann ermittelt, in welcher Reihenfolge die Bestandteile gewählt werden und wieviel Zeit vergeht, bis das nächste Button angeklickt wird.
Das verwendete Programm Graphing Components  ist downladbar
In wie weit dieses Vorgehen eine echte Alternative zu Augenbewegungsstudien sein kann, vermag ich nicht einzuschätzen.
Green, Mark
Toward a Perceptual Science of Multidimensional Data Visualization: Bertin and Beyond
Ein sehr interessanter theoretischer Artikel, der zum einen die Imagetheorie von Bertin kurz vorstellt (hauptsächlich die visuellen Variablen und ihre Eigenschaften) und zum anderen etliche experimentelle Befunde zur Stützung dieser Theorie vornehmlich aus dem Bereich der Wahrnehmungspsychologie aufzeigt. Darüberhinaus werden einige Präzisierungen und Klarstellungen an Bertins Theorie vorgenommen, die auf neuerer psychologischer Forschung basieren. Schließlich werden neuere Theorien und Befunde vorgestellt, die man als Erweiterung von Bertins Theorie verstehen kann und die darauf hindeuten, daß die Leistungsfähigkeit der Wahrnehmung durch die Hinzunahme weiterer Variablen, wie z.B. Bewegung noch nicht ausgereizt ist.
Cynthia A. Brewer
Color Use Guidelines for Data Representation
Hier werden Möglichkeiten beschrieben, verschiedene Aspekte von Farbe (hue, lightness, saturation) zu verwenden, um Daten in Graphiken (hauptsächlich Maps) irgendwie zu ordnen. Farbe kann qualitative Variablen repräsentieren, zum Teil aber auch Rangordnungen abbilden. Zudem werden Vorschläge unterbreitet, wie eher bipolare Variablen durch Farbe darstellbar sind. Farben lassen sich auch verwenden, um die Kombination zweier Variablen zu veranschaulichen. Die Autorin geht auf einige Erkenntnisse der psychologischen Forschung (z.B. Kontext, Objektgröße) ein, stellt Farbpaare vor, deren Differenzierung für Farbenblinde kein Problem darstellen und diskutiert einige technische Fragen der Farbsetzung durch unterschiedliche Systeme.
Susan N. Friel, Frances R. Curcio, George W. Bright
Making Sense of Graphs: Critical Factors Influencing Comprehension and Instructional Implications
html  pdf
Sehr umfangreicher Überblicksartikel zur Graphforschung. Versucht die bisherige Forschung nach etlichen Aspekten zu systematisieren und so etwas wie eine Synthese anzustreben. So werden etwa die Systematisierungsvorschläge einiger Forscher zur Kategorisierung unterschiedlicher Fragestellungen an Graphiken tabellarisch gegenübergestellt und zwischen Kontext freien sowie Kontext gebundenen Untersuchungen differenziert. Der Beitrag befasst sich aber auch mit Fragen nach der Struktur der Graphik, Aufgabencharakteristika, der Entwicklung des Graphverstehens, Eigenschaften der Graphleser sowie curricularen Belangen.

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Artikelarchive

AT & T Bell Laboratory Archiv Postscriptdateien
Thematik: Spezielle statistische Fragestellungen, darunter auch graphische Präsentation von Daten
Abstracts for Statistical Graphics
Here are the 21 abstracts for the Statistical Graphics sections at the joint statistical meetings in 1994. Sehr stark auf statistische Sonderfälle ausgerichtet.

Kurze Berichte oder Abstracts

Catherine Melody Carswell, University of Kentucky
berichtet in Science briefs: The Art and Psychological Science of Graphical Communication von einigen eigenen Experimenten, die mitunter auch die radikale Position von Edward Tufte (data ink/non data ink = max) entkräften. Ein Vergleich von dreidimensionalen vs zweidimensionalen Graphiken ergab keinerlei Vorteile für die dreidimensionalen Graphiken (aber einen nachgewiesenen Nachteil) sowie den überraschenden Befund, daß subjects view data more positively if they are presented in the more traditional 2-D format.
Gerald L. Lohse,University of Pennsylvania
faßt in Abstracts einige seiner Forschungen zur graphischen Präsentation von Daten ( z.B.: A Cognitive Model for Understanding Graphical Perception) zusammen. Einen anderen Zugang zu diesen Abstracts erhält man über die Publikationsliste
Ian Spence, University of Toronto Research
Einige kurze Zusammenfassungen, sowie eine Literaturliste zur Forschung von Ian Spence. (Graphs and Graphical Perception ,Colour, Quantitative)
Justin G. Hollands University of Idaho

Tutorien

Jeff Banfield, Montana State University Graphical data analysis
ein Seminar, das sich thematisch mit Wahrnehmung graphischer Präsentationen von Daten sowie verschiedenen Techniken der Erstellung von Graphiken befaßt. Ein großer Teil des Seminars basiert auf dem Buch von Cleveland, The Elements of Graphing data.
"This course is about graphical data analysis, how we can use graphics to explore our data and present our results to others. We will explore topics ranging from human visual perception and computer vision to conditional expectation and empirical distributions.
Computer Science: Gesamthochschule Paderborn Tutorial on Visualization
war mal ein sehr gut strukturierter WWW-Hypertext mit einer Fülle von Graphiken. Er beinhaltete auch psychologische Themen wie : Kapitel 2 : Perception of information and practical applications of visualization. ( How to visualize ? - List of visual cues - Some theories on perception - Illusions.)
Kapitel 3 : Visualization techniques befaßte sich mit graphischer Präsentation wissenschaftlicher Daten und lieferte neben vielfältigen Beispielen auch theoretisch interessante Klassifikationen, Formalisierungen und Fragestellungen an graphische Präsentationen.

wurde dann aber offenbar vom Netz genommen und fungiert hier nur noch als Negativbeispiel dafür, wie man es eigentlich nicht machen sollte.
 

Kenneth E. Foote and Shannon Crum Chartographic Communication
Umfangreiche Ausführungen zu Maps (Landkarten) mit starker Orientierung an Bertins 'Graphischer Semiologie' Viele Map-Beispiele. Besonders interessant für Geographen. Aus dem Inhaltsverzeichnis: What is a good Map, Basic elements of map-composition, The Cartographer's Palette: The Semiotics of Cartography ...etc...
ITTI Gravigs project, University of Manchester Visualisation 1: graphical communication
New teaching materials:Could you use a pack of ready prepared teaching materials about drawing meaningful scientific graphs? Ideal as a short course for new postgraduates? Including handouts, visual aids?
Kein Kurs in HTML, sondern ein Buch. Man kann es käuflich ( £90 für deutsche Schulen) erwerben, oder als Postscriptversion (für akademische Zwecke kostenlos) downladen. Zwei weitere Module: Standards for Computer Graphics and Colour in Computer Graphics, sind ebenfalls verfügbar.
 
Geog2009 online, KNOWLEDGE AND INFORMATION SYSTEMS IN GEOGRAPHY A SYSTEM EXPLORING TIME AND SPACE ,
Australian National University, insbesondere komplexe Daten wie Zeitreihenanalysen mit den Möglichkeiten Daten zu vereinfachen. Interessanter html-Aufbau bzw. Navigation und Orientierung mit vielen Graphiken und image maps. Nähere, pädagogisch sehr aufschlußreiche Ausführungen zur Entwicklung von Geog2009 unter .Spacetime, Visualisition and Learning, von Ken Johnson,Australian National University

Unterkapitel zu online-Beiträgen mit didaktischer Intention

  • Chapter 7 Graphics and Tables

  • Introduction to Technical Communications, taught by David A. McMurrey, at Austin Community College
  • Viewing and Designing Graphics
  • Praxis der Methodenlehre Grafische Darstellungen von Gediga, G. Darstellungmöglichkeiten für unterschiedliche statistische Kennwerte (Verteilungen, Gruppen usw.) sowie generelle Bemerkungen und Fragen zu statischen Graphiken
  • Using Graphs to represent data von Gene Hammel
  • Guide to Good Graphs: Scatter Graphs  von John McDonald
  • 3 Representation of Graphical Data The University of Edinburgh
  • GRAPHICS AND PUBLIC MANAGERS von ?
  • DESIGNING AND PRODUCING EFFECTIVE GRAPHS WITH SAS/GRAPH SOFTWARE
  • Presenting Data effectively von Betsy Corning
  • Graphical data presentation Developed by Albert Goodman
  • Graphical Methods for Displaying Data von Michael Smithson (mit Beispielen für graphische Elemente nach Cleveland)
  • Data Graphics von Robert W. Glenn; meist Kurzzusammenfassungen bzw. Zitate von Graphforschern; viele Bildern und Charts (u.a. gute Beispiele für Clevelands graphische Elemente)

  • Presenting Data and Information von E. Tufte (A training session presented by Edward Tufte on Wednesday, 10 January 1996)
  • Principles of Information Display for Visualization Practitioners von Al Globus: This paper is intended to give the visualization practitioner an overview of Edward Tufte's work on information display
  • graphics presentations, Ausarbeitungen von Studenten, based on the book The Elements of Graphing Data, (revised edition) by William S. Cleveland
  • RULES FOR PRESENTATION OF TABLES by Keith Dear, basierend auf  A.S.C. Ehrenberg
  •  Guidelines


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    Demonstrationsprogramme und Tools

    Bernhard Jacobs,
    Universität des Saarlandes Verhältnisschätzung von Säulen- und Kreisflächen
    Ein Computerprogramm zur Bestimmung des Zusammenhangs zwischen objektiver Reizveränderung und subjektiver Wahrnehmung am Beispiel der visuellen Datenelemente in bar chart und circle chart.
    Gary McClelland, University of Colorado
    Graphs Comparing Two Groups
    Beispiele für diverse Möglichkeiten, die Ergebnissse von EG und KG graphisch darzustellen
    Eric Scheide (based on work by Benjamin F. Baab),
    Histogram Explorer, ein JavaApplet zur Demonstration und Schätzung relevanter Statistiken aus unterschiedlichen Verteilungen in einem Histogramm.
    Webster West (Statistics USC
    Ein Java-Applet zur interaktiven Veränderung des bin-width (der Klassenbreite) in einem Histogramm. Kann auf eigene Daten angepaßt werden.
    Department of statistics der Universität Illinois
    ChiPop JavaApplets, mehrere Programme zur graphischen Darstellung von Daten, unter anderem Guessing correlation, ein JavaApplet zur realistischen Einschätzung der Korrelation auf der Basis von Daten aus einem Scatterplot.
    Ken Shirriff
    Aids-Entwicklung in den USA, Ein Beispiel für eine recht instruktive, interaktive Graphik (JavaApplet)
    Visual Engeneering
    JavaChart Applets and Classes
    downladbare Applets zur Einbindung von Graphiken ins WWW. Damit können auch eigene Daten in verschiedenen Graphikformaten dargestellt werden. Insbesondere für dynamisches WWW recht brauchbar.
    Marco Schumann, Department of Simulation and Graphics, Magdeburg
    GraphIt, Ein Tool zur Konstruktion dynamischer Graphiken, wobei die Daten mit Graphformatierungsbefehlen via Forms an einen Server geschickt werden, der dann die Präsentationsgraphik in einer html-Seite zurückschickt.
    Yu, Chong Ho und John Behrens
    Im Rahmen eines Multimediaprojektes zur Statistik zeigen Yu, Chong Ho und John Behrens eine Interaktion dritter Ordnung als animiertes gif-Bild. Hierbei wird die Beziehung zwischen 3 Variablen über die 4. Variable (quasi als 4. Dimension) in Form einer Animation variiert. Es dauert einige Zeit, bis die Animation abläuft.
    Sedac
    Demographic Data Viewer 3.0
    Sehr interessantes Applet zur Map-Darstellung unterschiedlicher demographischer Daten in den USA. Neben der sehr großen Datenbasis erlaubt das Programm mehrere Einstellungen, die vom Nutzer interaktiv realisiert werden können. z.B: die Modifikation der Klassenbreiten, der Farben für die Regionen, der Titel und Untertitel.
     Statlets
    Ein sehr umfangreiches und exzellentes Statistikprogramm in Java mit vielen Möglichkeiten, Graphiken zu erstellen bzw. relevante Verteilungen zu veranschaulichen.
    -Jetzt auch downloadbar zur Offline-Nutzung- [ca 10 MB-Transfer].
    Tuner und Manet, MAC-Programme für interaktive Graphiken (downladbar),
    vom Lehrstuhl für Rechnerorientierte Statistik und Datenanalyse
    Interactive Maps for Visual Data Exploration
    JavaApplets zur interaktiven Manipulation graphischer Daten in Maps (z.B. : choropleth map, bar map). Je nach Einstellungen verändern sich die Maps dynamisch. Man kann mit der Maus bestimmte räumliche Areale (Stadtteile von Bonn, Länder Europas) anklicken und erhält dann spezifische Infos und statistische Kennwerte. Dabei sind zum Teil sehr komplexe Vergleiche möglich. (etwa in der Multi-Map). Es ist auch möglich, Statistiken anzuklicken und sieht dann die Länder usw.
    Alan Dix, Staffordshire University Interactive stacked histograms
    Interessante Variante eines segmentierten (gestapelten) Säulendiagramms, bei dem interaktiv via JavaApplet die Graphik so verändert werden kann, daß jede Datenreihe "along a common scale" mit höchstmöglicher Genauigkeit inspiziert werden kann. (Aus Längen können quasi Positionen erzeugt werden.)
    Chip Reichardt, University of Denver Visualizing Statistical Concepts
    Übersichtsseite mit Verweisen zur Veranschaulichung statistischer Konzepte

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    Illustrationsmethoden- und techniken

    Forrest W. Young, University of North Carolina: The Visual Statistics System
    Forrest W. Young stellt ein sehr interessantes Computerprogramm (Windows und Mac) zur Berechnung und graphischen Präsentation statistischer Daten kostenlos downladbar zur Verfügung. (ViSta is open and extensible, and is freely redistributable). Auch die Dokumentation zum Programm kann via Netz als Postscript oder PDF-Datei kostenlos bezogen werden.
    Yu, Chong Ho und John T. Behrens, Arizona State University Einstiegsseite
    Michael Friendly, York University Toronto, ON, Canada
    hat mehrere Artikel (Postscript) und HTML-Beiträge zu verschiedenen Illustrationsmethoden von Daten verfaßt. z.B. Graphical Methods for Categorical Data
    Recht instruktiv ist auch seine Gallery of Data Visualization, in der meist Beispiele von komplexen Graphiken mit einzelnen Erklärungen aufgelistet sind. Fiendly führt in seiner Statistikpage auch eine eigene Linkliste zum Thema Data Visualization @ Statistical Graphics auf.
     
    Stephen G. Eick and Graham J. Wills, Bell Laboratories: High Interaction Graphics ,
    ein interessanter Artikel zu den Möglichkeiten einer direkten Veränderung von graphischen Präsentationen. "We define Interactive Graphical Methods as the class of techniques for exploring data that allow the user to manipulate a graphical representation of the data." ....."The purpose of an interactive graphical display is to use graphical elements to encode the data in such a way as to make patterns apparent and invite exploration and understanding of the data by manipulating its appearance".
    Dies ist ein ziemlich in die Zukunft weisender Artikel zumindest für die explorative Datenanalyse. Da Informationen zunehmend elektronisch dargeboten werden, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten, dieselben Daten aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und aktiv umzugestalten (z.B. per Maus Komplexität einschränken, Zahlen einblenden, bestimmte Daten ausblenden, Graphikformat variieren, Skaleneinteilung verändern usw.). An einigen Stellen zeigen die Autoren auf, daß durch interaktive Graphikpräsentionsmöglichkeiten das Graphverstehen höchstwahrscheinlich verbessert werden kann. Man denke etwas in Zukunft und vielleicht steht dann ein Plugin zur Verfuegung, welches diese Fähigkeiten innerhalb eines WWW-Browsers anbietet.
    Das Supercomputer Institute Scientific Visualization, Minnesota University
    liefert eine Übersicht darüber, welche Computerprogramme welche Datenkonstellationen visualisieren können. Dabei stehen recht komplizierte Visualisierungen im Vordergrund.
    Selected Topics in Graphical Analytic Techniques Scott Orford, Daniel Dorling, Richard Harris Christian D. Schunn, George Mason University Leland Wilkinson
    Presentation Graphics
    Historischer Überblick, sowie Darstellung der wichtigsten graphischen Datenpräsentation für eine, zwei oder 3 Variablen mit einigen Hinweisen zur geeigneten Graphauswahl.
    Ruben Ledesma & Petro Mora
     Visualización Estadística de Datos Linkliste zur Visualisierung von Daten
    Historisches
    Historische hoogtepunten van grafische verwerking von Wim Neeleman und Heleen Verhage

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    Beiträge der Informatik

    Es sieht ganz danach aus, daß ein Teilgebiet innerhalb der Informatik, 'Visualization', sich zunehmend intensiver dem Problembereich 'Graphische Präsentation von Daten' widmet und die Psychologie auf diesem Gebiet allmählich verdrängen wird. Wenn man heute ein Chartprogramm anwendet, muß man noch entscheiden, welche Präsentation man auswählen will. Vielleicht werden wir bei der nächsten Generation der Chartprogramme aufgefordert, die Fragen zu stellen, die wir mit dem Datensatz beantwortet wissen wollen, und in Abhängigkeit davon, automatisch eine geeignete Präsentation erhalten. Hier nur ein paar Beispiele aus dem Bereich der Informatik, den ich nicht systematisch weiter verfolgen werde:
    Yusuf Pisan A Visual Routines Based Model of Graph Understanding

    Massimo Fasciano  PostGraphe: a system for the generation of statistical graphics and text

    The Visualization and Intelligent Interfaces Group (Adresse 1)
    The Visualization and Intelligent Interfaces Group (Adresse 2)

    Papers des SAGE-Visualisation-Group


    ADVANCED TOPICS IN COMPUTER GRAPHICS

    Umfangreiche Sammlung mehrerer Zusammenfassungen zu Themen der Computergraphik aus einem Kurs: Zum Teil mit psychologischem Bezug, z.B.: von Matthew Ward SOME LIMITS ON HUMAN PERCEPTION
    This talk will present an overview of some very early work on perceptual psychology and relate it to current work in image science.
    OVERVIEW OF DATA VISUALIZATION

    Workshops

    Literaturlisten


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    Sonstiges



    zum Anfang der Seite | Gesamtüberblick: Graphikexperimente Jacobs
    Autor: B. Jacobs
    last update: 13.9.2001